Omnizedenz
Werke

Bücher

Die Omnizedenz entfaltet sich nicht in einem, sondern in mehreren Büchern — für unterschiedliche Zielgruppen, in unterschiedlicher Tiefe. Hier ein Überblick über Stand und Ausrichtung, mit je einer Leseprobe.


Einführung in die Omnizedenz

Das Feld im Werden

In Arbeit · 90%
Zielgruppe
Spirituell Suchende, Philosophie-Interessierte, aufgeschlossene Skeptiker
Umfang
ca. 150–200 Seiten
Ton
Poetisch-wissenschaftlich, zugänglich, aber tiefgehend

Wirklichkeit ist kein fertiges Ding, sondern ein relationaler Zusammenhang im Werden — Unterschiede, Beziehungen, Möglichkeiten und Geschichte bilden sich wechselseitig.

Das Einstiegsbuch in die Omnizedenz. Zehn Kapitel führen von der ontologischen Grundfrage — was, wenn Wirklichkeit kein Ding, sondern ein relationaler Zusammenhang im Werden ist? — über Zeit, Schöpfung, Entwicklung und Tod bis zur gelebten, ethischen Konsequenz.

Leseprobe (Kapitel 1: Omnizedenz als Urgrund)

Was, wenn Wirklichkeit kein fertiges Ding ist, sondern ein Feld von Unterschieden, Beziehungen und Möglichkeiten, das sich geschichtlich verändert? Die Omnizedenz beschreibt den Ursprung dann nicht als einen vergangenen Zustand hinter der Welt, sondern als das Ganze im Werden. „Feld“ bezeichnet dabei keinen physikalischen Stoff und keinen Behälter, sondern den relationalen Gesamtzusammenhang, in dem Teile und Beziehungen aufeinander zurückwirken.

Eine ältere Fassung des Buches sprach vom „Feld, das sich selbst erkennt“. Diese Formulierung bleibt Teil der Genese, wird aber nicht mehr als bereits geklärte Grundthese verwendet: Ob Bewusstsein ontologisch fundamental, emergent oder in einem anderen Sinn feldartig ist, bleibt offen [OFFEN]. Die prozessuale und relationale Grundthese selbst ist eine philosophische Setzung, kein empirischer Befund [H].

Wo das Buch Bezüge zu aktueller Physik herstellt — etwa zu Debatten um die Natur der Zeit oder zur Entwicklung des Kosmos — sind das bewusst gewählte Resonanzen, keine Beweise [S]: Bilder und Vergleichspunkte, die helfen, ein philosophisches Konzept zu denken, nicht wissenschaftliche Bestätigungen desselben.

Kapitelübersicht

  1. Omnizedenz als Urgrund
  2. Zeit und die Omnizedenz
  3. Schöpfung und Mitschöpfung
  4. Entwicklung und Selbstentfaltung
  5. Tod, Ende und Geschichte
  6. Paradoxien und Mysterium
  7. Wissenschaftliche Resonanzen
  8. Ethik und Spielraum
  9. Verkörperte Omnizedenz
  10. Offenheit

Gott ist eine Wolke

Omnizedenz und christlicher Glaube im Dialog

In Arbeit · 40%
Zielgruppe
Progressive Christen, Theologen, interreligiös Interessierte
Umfang
ca. 180–220 Seiten
Ton
Biblisch fundiert, dialogisch, brückenbauend

Gott ist weder nur transzendent noch nur immanent, sondern das lebendige Feld selbst — erfahrbar durch bewusste Hinwendung, nicht nur durch Lehre.

Ein Dialogbuch: neun Kapitel stellen zentrale biblische Aussagen — Schöpfung, Immanenz und Transzendenz, Tod und Auferstehung — neben die Omnizedenz-Perspektive, ohne die Bibel zu relativieren oder die Philosophie der Theologie unterzuordnen.

Leseprobe (aus: Die Wolke als Feld)

„Denn in ihm leben, weben und sind wir” (Apostelgeschichte 17,28) — dieser Satz trägt für dieses Buch besonderes Gewicht: Gott als das, worin alles existiert, nicht als ein Wesen neben den Dingen. Die Wolke ist dafür eine alte, biblische Metapher — Zeichen der Gegenwart Gottes, sichtbar und doch nicht greifbar, alles durchdringend, ohne alles zu beherrschen.

Das Buch zieht bewusst Analogien zu Begriffen aus der Physik (etwa Feldern, die unsichtbar wirken). Das sind Bilder zum besseren Verstehen, keine Behauptung, dass Physik den Glauben beweist [S]. Wo Praxisvorschläge (Gebet, Achtsamkeit, Rhythmus) mit Wirkbehauptungen verbunden werden, gilt: das sind persönliche, spirituelle Übungen, keine belegten Gesundheitsversprechen [H].

Geplante Kapitelstruktur

Teil I — Grundlagen der Begegnung

  1. Das Eine und die Vielen — Schöpfung aus dem Ursprung
  2. Gott als Prozess — unveränderlich oder sich entwickelnd?
  3. Warum schuf Gott? — Liebe, Lila oder Komplexitätsdrang?

Teil II — Zentrale Themen im Dialog 4. Immanenz und Transzendenz 5. Das Reich Gottes als gegenwärtige Wirklichkeit 6. Tod und Auferstehung — Zyklus oder linearer Übergang?

Teil III — Integration und Ausblick 7. Christus und die Omnizedenz 8. Praktische Spiritualität 9. Herausforderungen und offene Fragen

Umfassende Gedanken zur Omnizedenz

Dreibändiges Hauptwerk: Theorie · Anwendungen · Praktik

Geplant
Zielgruppe
Tiefe Interessierte, Akademiker, Praktiker
Umfang
je Band ca. 300–400 Seiten
Ton
Akademisch fundiert, ausführlich, mit Anspruch auf Systematik

Das umfassende Werk zur Omnizedenz — theoretisches Fundament, gesellschaftliche Anwendung und konkrete Praxis in drei eigenständigen, aufeinander aufbauenden Bänden.

Das große, langfristig angelegte Hauptwerk. Während „Einführung in die Omnizedenz” und „Gott ist eine Wolke” auf konkrete Zielgruppen zugeschnitten sind, verfolgen die „Umfassenden Gedanken” den Anspruch einer vollständigen, in sich stimmigen Darstellung — Grundlage für alle anderen Bücher, nicht deren Zusammenfassung.

Die drei Bände

Band 1 — Theorie Ontologische Grundlegung, Zeitverständnis, Symbolsystem philosophisch fundiert. Das begriffliche Fundament, auf dem die anderen Bände aufbauen.

Band 2 — Anwendungen Alltag, Beziehungen, Gesellschaft. Wie sich die Theorie in gelebter Praxis, in Institutionen und im Miteinander konkretisiert.

Band 3 — Praktik Konkrete Umsetzung in verschiedenen Bereichen, einschließlich gesellschaftlicher und technologischer Implikationen.

Status

Dieses Werk befindet sich in einer frühen Planungsphase. Das inhaltliche Fundament — Ontologie, Zeitverständnis, Symbolsprache — entsteht bereits fortlaufend in der Philosophie und Bibliothek dieser Seite; die redaktionelle Zusammenführung zu einem eigenständigen mehrbändigen Werk steht noch aus.

Resonanzethik

Mehrbändige Reihe zur Praxis der Omnizedenz

In Arbeit · 20%
Zielgruppe
Praktiker, Wissenschaftler, Philosophen, Rechtsgelehrte
Umfang
mehrbändig, Band 1 ca. 300 Seiten
Ton
Wissenschaftlich-philosophisch, mit praktischen Fallstudien

Resonanzethik verbindet verkörperte Wahrnehmung relationaler Situationen mit einer Spielraumprüfung: Welche Möglichkeiten werden bewahrt, eröffnet, verengt oder regenerierbar gehalten?

Die praktische Methodik der Omnizedenz, entfaltet in den fünf Kernprinzipien Saha, Palya, Kesh, Kora und Mira (siehe Resonanzethik und Symbolsprache auf dieser Seite). Angelegt als mehrbändiges Werk:

  • Band 1 — Grundlagen: philosophische und wissenschaftliche Fundierung der fünf Kernprinzipien
  • Band 2 — Methodik und Praxis: Fallstudien, Anwendungsprotokolle
  • Band 3 — Organisationen und Gemeinschaften: relationale Führung, Konfliktlösung und Gemeinräume
  • Band 4 — Recht und Gesellschaft: rechtspolitische Implikationen, Zurechnung und Restorative Justice
  • Band 5 — Planetare Ethik: Klimaethik, Mensch-Natur-Beziehung

Leseprobe (aus Band 1)

Resonanz bezeichnet im gegenwärtigen Arbeitsstand keine besondere Wahrheitsquelle und keinen moralischen Automatismus. Sie beschreibt zum einen Beziehungsgeschehen, in dem Beteiligte aufeinander antworten, und zum anderen eine Weise, solche relationalen Wirkungen verkörpert wahrzunehmen [T].

Körperliche Wahrnehmung, Intuition, Erfahrung und rationale Analyse können unterschiedliche Informationen erschließen; sie sind jedoch nicht in jedem Kontext gleich zuverlässig und ersetzen keine Evidenzprüfung. Resonanzethik fragt deshalb zusätzlich nach Folgen für individuelle, relationale und gemeinsame Spielräume: Welche Möglichkeiten bleiben real? Welche werden anderen entzogen? Kann nach Beschädigung neuer eigener Spielraum entstehen? Diese Methodik ist ein philosophischer Arbeitsansatz, dessen praktische Tragfähigkeit sich an konkreten Fällen bewähren muss [OFFEN].

Resonanzethik will etablierte ethische Systeme ausdrücklich nicht ersetzen. Sie ergänzt sie um eine relationale Prozessperspektive auf Spielraum, Gemeinraum, Macht, Folgewirkung und Regeneration.

Zur Vertiefung

Die ausführliche, mehrbändige Ausarbeitung entsteht in eigenem Tempo auf resonanceethics.org. Diese Seite hier bietet die kurze, aus der gegenwärtigen Omnizedenz-Ontologie entwickelte Fassung.