Einführung in die Omnizedenz
Das Feld im Werden
- Zielgruppe
- Spirituell Suchende, Philosophie-Interessierte, aufgeschlossene Skeptiker
- Umfang
- ca. 150–200 Seiten
- Ton
- Poetisch-wissenschaftlich, zugänglich, aber tiefgehend
Wirklichkeit ist kein fertiges Ding, sondern ein relationaler Zusammenhang im Werden — Unterschiede, Beziehungen, Möglichkeiten und Geschichte bilden sich wechselseitig.
Das Einstiegsbuch in die Omnizedenz. Zehn Kapitel führen von der ontologischen Grundfrage — was, wenn Wirklichkeit kein Ding, sondern ein relationaler Zusammenhang im Werden ist? — über Zeit, Schöpfung, Entwicklung und Tod bis zur gelebten, ethischen Konsequenz.
Leseprobe (Kapitel 1: Omnizedenz als Urgrund)
Was, wenn Wirklichkeit kein fertiges Ding ist, sondern ein Feld von Unterschieden, Beziehungen und Möglichkeiten, das sich geschichtlich verändert? Die Omnizedenz beschreibt den Ursprung dann nicht als einen vergangenen Zustand hinter der Welt, sondern als das Ganze im Werden. „Feld“ bezeichnet dabei keinen physikalischen Stoff und keinen Behälter, sondern den relationalen Gesamtzusammenhang, in dem Teile und Beziehungen aufeinander zurückwirken.
Eine ältere Fassung des Buches sprach vom „Feld, das sich selbst erkennt“.
Diese Formulierung bleibt Teil der Genese, wird aber nicht mehr als bereits
geklärte Grundthese verwendet: Ob Bewusstsein ontologisch fundamental,
emergent oder in einem anderen Sinn feldartig ist, bleibt offen [OFFEN].
Die prozessuale und relationale Grundthese selbst ist eine philosophische
Setzung, kein empirischer Befund [H].
Wo das Buch Bezüge zu aktueller Physik herstellt — etwa zu Debatten um die
Natur der Zeit oder zur Entwicklung des Kosmos — sind das bewusst gewählte
Resonanzen, keine Beweise [S]: Bilder und Vergleichspunkte, die helfen,
ein philosophisches Konzept zu denken, nicht wissenschaftliche
Bestätigungen desselben.
Kapitelübersicht
- Omnizedenz als Urgrund
- Zeit und die Omnizedenz
- Schöpfung und Mitschöpfung
- Entwicklung und Selbstentfaltung
- Tod, Ende und Geschichte
- Paradoxien und Mysterium
- Wissenschaftliche Resonanzen
- Ethik und Spielraum
- Verkörperte Omnizedenz
- Offenheit